Radar-Farbkomposit des Kyirong-Tals nach der Flut, August 2026

Lagebild in Stunden statt Tagen.

Satellit und h‑aero® für den Katastrophenschutz: ESA-Sentinel-Daten und KI-Analyse zeigen die Lage im Tal — die Ballon-Plattform liefert das Nahfeld über Ort, Brücke oder Hang.

  • 10 moptische Auflösung
  • 2–5 Tageoptische Wiederkehr
  • AllwetterRadar durch Wolken
  • 9Spektralinstrumente
  • KISuche & Erkennung

Einsatzlagen

Sechs Lagen, ein Lagebild

Jede Lage braucht andere Daten. Der Viewer wählt den passenden Blick — optisch, Radar oder Index — und h‑aero übernimmt dort, wo Details entscheiden.

Hochwasser und Flutwelle

Radar zeigt Wasserflächen auch unter Wolken; vorher/nachher je Überflug. h‑aero: Deiche, Brücken und Ortslagen stundenlang im Blick.

Erdrutsch und Gletscherflut

Geröll und Trümmer hell, glatte Schlammflächen dunkel im Radar; Höhenlagen ohne Straßenzugang. h‑aero: Hangbewegung im Nahfeld beobachten.

Waldbrand und Nachsorge

SWIR macht Glutnester sichtbar, NDVI den Vegetationsverlust. h‑aero ergänzt Thermal im Nahfeld: Brandherd-Nachüberwachung über Tage, leise und ohne Downwash.

Sturm und Windwurf

Schadflächen im Falschfarbenbild, Vergleich mit der Vorwoche. h‑aero: Einzelflächen und Infrastruktur unter Bäumen.

Erdbeben und Infrastrukturschäden

Radar-Vergleich vor/nach dem Ereignis, Zugänglichkeit von Straßen und Brücken. h‑aero: Detailaufnahmen für Einsatzleitung und Gutachter.

Suche, Evakuierung, Lagehalten

Übersicht für den Stab, Live-Bild für die Kräfte vor Ort. h‑aero: Position über dem Einsatzraum, Daten in nahezu Echtzeit.

Fallbeispiel

Flut Nepal–Tibet, 26. August 2026

Am 26. August 2026 staute ein Eis-Fels-Abgang aus dem Langtang-Massiv den Lhende-Fluss bei Kyirong (Tibet). Der Damm brach, die Flutwelle erreichte den nepalesischen Grenzposten Rasuwagadhi innerhalb von Minuten und lief rund 100 km das Trishuli-Tal hinunter. Im angefragten Zeitraum lieferte Sentinel vier optische und drei Radar-Überflüge des Gebiets. Monsunwolken bedeckten 51–88 % der optischen Kacheln — deshalb trägt das Radarpaar vorher/nachher das Lagebild. Der Viewer zeigt beides.

Open Hub Viewer mit dem Kyirong-Tal und der Instrumentenliste
Viewer: Kyirong-Tal direkt aufgerufen, 3×3-Kachel-Capture, Instrumentenliste rechts.
Optische Sentinel-2-Aufnahme vom 24. August 2026
Optisch, 24.08. (vorher): Talboden zwischen Monsunwolken sichtbar.
Sentinel-1-Radaraufnahme VV vom 16. August 2026
Radar VV, 16.08., gleiche Bahn (vorher): die Referenz für die Änderungserkennung.
Sentinel-1-Radaraufnahme VV vom 28. August 2026
Radar VV, 28.08. (+2 Tage): wolkenunabhängig — Wasser dunkel, Geröll und Fels hell.
Radar-Farbkomposit vom 28. August 2026
Radar-Farbkomposit, 28.08.: Vegetation gegenüber nacktem Boden und Hang.

Überflüge rund um das Ereignis, 16.08.–01.09.

  1. 16.08.Radar (Referenz, gleiche Bahn wie 28.08.)
  2. 22.08.optisch, 78 % Wolken
  3. 24.08.Radar (vorher) und optisch, 51 % Wolken
  4. 26.08.Ereignis
  5. 27.08.optisch, 79 % Wolken
  6. 28.08.Radar (+2 Tage, nachher)
  7. 01.09.optisch, 88 % Wolken

Tagesbilder gibt es nur über kommerzielles Tasking — Sentinel liefert alle paar Tage, dafür frei und wolkenunabhängig im Radar. Beides ordnen wir für Sie ein.

So entsteht das Lagebild

Vom Satelliten zur Plattform — ein Anbieter, ein Bericht

Schritt 1 · Weiter Blick

Sentinel über dem Gebiet

Sentinel-2 optisch und Sentinel-1 Radar über das gesamte Gebiet, alle paar Tage, wetterunabhängig im Radar.

Schritt 2 · Lagebild

KI-Auswertung im Browser

KI-Auswertung im Browser: Gebiet einzeichnen, vorher/nachher, Objekte mit Konfidenz markiert, Bericht oder privater Link.

Schritt 3 · Naher Blick

h‑aero® vor Ort

h‑aero® über Ort, Brücke oder Hang: stundenlang, nahezu lautlos, Detail bis unter einen Dezimeter, je nach Flughöhe, Daten live an den Stab.

Das Lagebild entscheidet, wohin die Plattform fliegt.

Die Plattform

Was h‑aero® im Nahfeld leistet

h-aero Ballon-Plattform, Nahaufnahme

Stundenlang in der Luft

Gemessen über fünf Stunden mit einem Kilogramm Nutzlast; die Plattform bleibt, wo der Stab sie braucht.

Nahezu lautlos

Unter 40 Dezibel: kein Rotorlärm über Verletzten, Tieren oder Einsatzkräften, kein Downwash.

Bis 3 kg Nutzlast

Thermal, Gimbal-RGB, LiDAR, Akustik — die Sensorik, die die Lage verlangt.

Daten in nahezu Echtzeit

LTE, 5G und Satellitenlink; Steuerbarkeit über SatCom belegt. Karten und Dashboards in der Bodenstation.

Genehmigungsfähig

Als Ballon-Plattform mit weitem Betriebskorridor; Aufstiegserlaubnisse liegen vor. Gefesselt hält sie im Kite-Modus bis 20 km/h Wind die Position, im Freiflug gleitet sie über das Gebiet und erzeugt dabei ein exaktes Lagebild.

Startfenster hängen vom Wetter ab — dafür hält die Plattform Ausdauer und Ruhe durch, die rotorgetriebene Systeme in diesem Fenster nicht bieten.

Erfassung auf mehreren Flughöhen
Erfassung auf mehreren Flughöhen — flächig und schichtweise statt punktuell.
Bodenstation: Live-Auswertung der Monitoring-Daten
Bodenstation: Karten und Dashboards während des Einsatzes.

Neun Instrumente

Jeder Blick hat seine Aufgabe

Alle Instrumente stehen im Browser bereit — ohne GIS-Software, ohne Schulung.

Echtfarbe

Die Lage, wie das Auge sie sieht; Orientierung für den Stab.

Falschfarbe (NIR)

Vegetation rot, Wasser dunkel: Schadflächen springen heraus.

NDVI

Vegetationsindex: Verlust und Erholung messbar über Wochen.

NIR (B08)

Feuchte und Wasserkanten schärfer als im sichtbaren Licht.

SWIR (B11)

Glutnester, Bodenfeuchte, Brandflächen.

Radar VV

Wolkenunabhängig: Wasser und Schlamm dunkel, Geröll hell.

Radar VH

Empfindlich für Struktur und Rauigkeit, ergänzt VV.

Radar-Farbkomposit

Vegetation gegen nackten Boden und Hang in einem Bild.

Einzelbänder Rot/Blau

Für Sedimentfahnen, Trübung und eigene Auswertungen.

Lieferung

Was Sie bekommen — und wie Sie es beziehen

KI-Suche in Alltagssprache, Gebiet einzeichnen, vorher/nachher je Szenendatum. Lieferung als PDF-Bericht und/oder privater Online-Link; Sitzungen werden gespeichert.

einmalig

Rückblick-Bericht

Ein Gebiet, ein Zeitraum. Optik und Radar vorher/nachher, KI-Annotation, Quellen. PDF plus privater Online-Link — für Bereitschaftskunden innerhalb von Stunden, sonst in der Regel innerhalb von drei Werktagen.

Abo

Ereignis-Monitor

Live-Viewer-Seite unter privatem Link, alle Szenen mit Datumswahl, Benachrichtigung bei jedem neuen Überflug (etwa 6–8 je Monat). Monatlich kündbar.

auf Anfrage

Höchstauflösung

Kommerzielle 30–50-cm-Aufnahmen für Ihr Gebiet, zum Selbstkostenpreis durchgereicht, plus unsere Analyse je Szene. Der einzige Weg zu Tagesbildern. Verfügbarkeit je Gebiet und Zeitfenster.

Konditionen auf Anfrage. Sentinel-Daten sind unter der Copernicus-Lizenz frei und offen.

Zielgruppen

Für Stäbe, Einsatzkräfte und Betreiber

Katastrophenschutzstäbe und Landkreise

Ein belastbares Lagebild für Entscheidungen, dokumentiert und nachvollziehbar.

Feuerwehr und THW

Übersicht für die Einsatzplanung, Nahfeld für die Kräfte vor Ort.

Hilfsorganisationen

Zugang per Link, ohne eigene Software, auch international.

Versicherer und Infrastrukturbetreiber

Schadenslage vor/nach dem Ereignis, wiederholbar und georeferenziert.

Internationale Einsätze

Wie im Beispiel Nepal: Gebiet nennen, Lagebild erhalten — unabhängig vom Standort.

Ausblick: Bodenbewegung.

Gefesselte h‑aero®-Plattformen halten stundenlang die Position und tragen Sensoren dorthin, wo keine feste Station stehen kann — ein stabiler Träger für seismische und tektonische Bodenbewegungsmessung, ergänzend zur Radar-Interferometrie aus dem All. Konzeptphase; sprechen Sie uns an.

Partnerschaft

So arbeiten wir zusammen

Schritt 1 · Demonstration

Am konkreten Gebiet

Wir zeigen am konkreten Gebiet, was das Lagebild heute leistet.

Schritt 2 · Pilot

Ein Ereignis, ein Bericht

Ein Ereignis, ein Gebiet, ein Bericht — gemeinsam ausgewertet.

Schritt 3 · Bereitschaft

Abruf im Ereignisfall

Gebiete vorab konfiguriert, im Ereignisfall Abruf innerhalb von Stunden; auf Wunsch mit h‑aero im Nahfeld.

h-aero im Gespräch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann
h‑aero im Austausch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Erprobt im Feld

h‑aero ist in EU-Forschungsprojekten im Einsatz, verfügt über Aufstiegserlaubnisse und hat Genehmigungen und Einsätze in der EU, in Singapur und in Saudi-Arabien belegt.