Hochwasser und Flutwelle
Radar zeigt Wasserflächen auch unter Wolken; vorher/nachher je Überflug. h‑aero: Deiche, Brücken und Ortslagen stundenlang im Blick.
Einsatzlagen
Jede Lage braucht andere Daten. Der Viewer wählt den passenden Blick — optisch, Radar oder Index — und h‑aero übernimmt dort, wo Details entscheiden.
Radar zeigt Wasserflächen auch unter Wolken; vorher/nachher je Überflug. h‑aero: Deiche, Brücken und Ortslagen stundenlang im Blick.
Geröll und Trümmer hell, glatte Schlammflächen dunkel im Radar; Höhenlagen ohne Straßenzugang. h‑aero: Hangbewegung im Nahfeld beobachten.
SWIR macht Glutnester sichtbar, NDVI den Vegetationsverlust. h‑aero ergänzt Thermal im Nahfeld: Brandherd-Nachüberwachung über Tage, leise und ohne Downwash.
Schadflächen im Falschfarbenbild, Vergleich mit der Vorwoche. h‑aero: Einzelflächen und Infrastruktur unter Bäumen.
Radar-Vergleich vor/nach dem Ereignis, Zugänglichkeit von Straßen und Brücken. h‑aero: Detailaufnahmen für Einsatzleitung und Gutachter.
Übersicht für den Stab, Live-Bild für die Kräfte vor Ort. h‑aero: Position über dem Einsatzraum, Daten in nahezu Echtzeit.
Fallbeispiel
Am 26. August 2026 staute ein Eis-Fels-Abgang aus dem Langtang-Massiv den Lhende-Fluss bei Kyirong (Tibet). Der Damm brach, die Flutwelle erreichte den nepalesischen Grenzposten Rasuwagadhi innerhalb von Minuten und lief rund 100 km das Trishuli-Tal hinunter. Im angefragten Zeitraum lieferte Sentinel vier optische und drei Radar-Überflüge des Gebiets. Monsunwolken bedeckten 51–88 % der optischen Kacheln — deshalb trägt das Radarpaar vorher/nachher das Lagebild. Der Viewer zeigt beides.
Tagesbilder gibt es nur über kommerzielles Tasking — Sentinel liefert alle paar Tage, dafür frei und wolkenunabhängig im Radar. Beides ordnen wir für Sie ein.
So entsteht das Lagebild
Sentinel-2 optisch und Sentinel-1 Radar über das gesamte Gebiet, alle paar Tage, wetterunabhängig im Radar.
KI-Auswertung im Browser: Gebiet einzeichnen, vorher/nachher, Objekte mit Konfidenz markiert, Bericht oder privater Link.
h‑aero® über Ort, Brücke oder Hang: stundenlang, nahezu lautlos, Detail bis unter einen Dezimeter, je nach Flughöhe, Daten live an den Stab.
Das Lagebild entscheidet, wohin die Plattform fliegt.
Die Plattform
Gemessen über fünf Stunden mit einem Kilogramm Nutzlast; die Plattform bleibt, wo der Stab sie braucht.
Unter 40 Dezibel: kein Rotorlärm über Verletzten, Tieren oder Einsatzkräften, kein Downwash.
Thermal, Gimbal-RGB, LiDAR, Akustik — die Sensorik, die die Lage verlangt.
LTE, 5G und Satellitenlink; Steuerbarkeit über SatCom belegt. Karten und Dashboards in der Bodenstation.
Als Ballon-Plattform mit weitem Betriebskorridor; Aufstiegserlaubnisse liegen vor. Gefesselt hält sie im Kite-Modus bis 20 km/h Wind die Position, im Freiflug gleitet sie über das Gebiet und erzeugt dabei ein exaktes Lagebild.
Startfenster hängen vom Wetter ab — dafür hält die Plattform Ausdauer und Ruhe durch, die rotorgetriebene Systeme in diesem Fenster nicht bieten.
Neun Instrumente
Alle Instrumente stehen im Browser bereit — ohne GIS-Software, ohne Schulung.
Die Lage, wie das Auge sie sieht; Orientierung für den Stab.
Vegetation rot, Wasser dunkel: Schadflächen springen heraus.
Vegetationsindex: Verlust und Erholung messbar über Wochen.
Feuchte und Wasserkanten schärfer als im sichtbaren Licht.
Glutnester, Bodenfeuchte, Brandflächen.
Wolkenunabhängig: Wasser und Schlamm dunkel, Geröll hell.
Empfindlich für Struktur und Rauigkeit, ergänzt VV.
Vegetation gegen nackten Boden und Hang in einem Bild.
Für Sedimentfahnen, Trübung und eigene Auswertungen.
Lieferung
KI-Suche in Alltagssprache, Gebiet einzeichnen, vorher/nachher je Szenendatum. Lieferung als PDF-Bericht und/oder privater Online-Link; Sitzungen werden gespeichert.
Ein Gebiet, ein Zeitraum. Optik und Radar vorher/nachher, KI-Annotation, Quellen. PDF plus privater Online-Link — für Bereitschaftskunden innerhalb von Stunden, sonst in der Regel innerhalb von drei Werktagen.
Live-Viewer-Seite unter privatem Link, alle Szenen mit Datumswahl, Benachrichtigung bei jedem neuen Überflug (etwa 6–8 je Monat). Monatlich kündbar.
Kommerzielle 30–50-cm-Aufnahmen für Ihr Gebiet, zum Selbstkostenpreis durchgereicht, plus unsere Analyse je Szene. Der einzige Weg zu Tagesbildern. Verfügbarkeit je Gebiet und Zeitfenster.
Konditionen auf Anfrage. Sentinel-Daten sind unter der Copernicus-Lizenz frei und offen.
Zielgruppen
Ein belastbares Lagebild für Entscheidungen, dokumentiert und nachvollziehbar.
Übersicht für die Einsatzplanung, Nahfeld für die Kräfte vor Ort.
Zugang per Link, ohne eigene Software, auch international.
Schadenslage vor/nach dem Ereignis, wiederholbar und georeferenziert.
Wie im Beispiel Nepal: Gebiet nennen, Lagebild erhalten — unabhängig vom Standort.
Gefesselte h‑aero®-Plattformen halten stundenlang die Position und tragen Sensoren dorthin, wo keine feste Station stehen kann — ein stabiler Träger für seismische und tektonische Bodenbewegungsmessung, ergänzend zur Radar-Interferometrie aus dem All. Konzeptphase; sprechen Sie uns an.
Partnerschaft
Wir zeigen am konkreten Gebiet, was das Lagebild heute leistet.
Ein Ereignis, ein Gebiet, ein Bericht — gemeinsam ausgewertet.
Gebiete vorab konfiguriert, im Ereignisfall Abruf innerhalb von Stunden; auf Wunsch mit h‑aero im Nahfeld.
h‑aero ist in EU-Forschungsprojekten im Einsatz, verfügt über Aufstiegserlaubnisse und hat Genehmigungen und Einsätze in der EU, in Singapur und in Saudi-Arabien belegt.